Ein Aufruf an alle, die die Welt verbessern möchten

Lebe, was du dir versprichst

 

 

Schon seit längerer Zeit blicke ich mit Sorge auf die Entwicklung der Menschen und der Welt, in der wir leben. In meiner Wahrnehmung spaltet sich die Menschheit selbst immer und immer mehr auf - und das, obwohl wir (oder die Meisten) doch einfach nur friedlich und glücklich ein Leben genießen wollen, das uns ausfüllt.


Wer sind wir?

Wir sind Menschen.

Ganz einfach.

Und zwar Alle!

 

 

Was tun wir?

Wir fixieren uns viel zu sehr auf negativen Input, wir nehmen das Negative durch unsere vergangenheitsgeprägten Filter oft als viel stärker wahr als das Positive.

 

Wir halten uns für etwas besseres als "die Anderen."

Ich tue etwas Gutes für die Welt, du schadest ihr.

Ich kämpfe gegen die Schlechten Menschen und für das Recht und den Frieden.

Ich esse vegan und du tötest Lebewesen.

Ich sehe die schreckliche Wirklichkeit und du verschließt die Augen.

 

Kurz könnte man es zusammenfassen in einer nicht allzu liebevollen Äußerung:

Ich bin gut und du bist böse.

 

Oder wenn wir das innere Kind, das aus uns spricht, bewusst wahrnehmen (das sich ja so sehr wünscht gut zu sein, auszureichen, etwas Besonderes zu sein):

Ich bin toll und du bist blöde!

Und nun?

Wenn wir uns Frieden, Liebe und ein Zusammenkommen der Menschen wünschen - warum reiten wir dann mehr auf dem herum, was Andere falsch machen, als sie dort abzuholen, wo sie sind?

Versteht ihr den Irrsinn hinter diesem Verhalten?

 

Wir rennen etwas hinterher, das wir niemals erreichen können, weil wir selber zu dieser Trennung beitragen.

 

Und uns ist das ganz genauso wenig bewusst, wie den Menschen, die sich noch nicht für ein "bewusstes Leben" in Achtsamkeit und Mitgefühl entschieden haben - das was "wir" als richtig bezeichnen und genau mit dieser Bezeichnung einen Keil zwischen uns und die Menschen treiben.

 

Welch Irrsinn.


 

Wenn du die Welt verbessern möchtest - dann nimm die Menschen, wie sie sind. Du musst nicht gut heißen, was sie tun. Aber wenn du wirklich zum umdenken anregen willst, dann lass die Menschen auch umdenken und zwing nicht deinen Willen auf. Das funktioniert entweder gar nicht oder ist nur von kurzer Dauer.

 

Und wenn du die Welt verbessern möchtest - dann hör auf, irgendwelchen Verschwörungen nachzujagen. Hör auf bei jedem Streifen am Himmel zu jammern, wie die furchtbaren Chemtrails unsere Welt zerstören. Bis heute habe ich noch keinen einzigen Stichhaltigen Beweis für die Existenz gesehen - Und ich spreche bewusst von einem Beweis, nicht Schlussfolgerung!

Und selbst WENN es einen Beweis gäbe - würde es die Welt auch nur ein Stück besser machen, wenn ich täglich vor dem Computer sitze und meiner ganzen Freundesliste mitteile, wie schrecklich das ist? 

 

Würde es die Welt nicht eher besser machen, wenn ich hinausgehe, Menschen begegne und ihnen zuhöre, ein tolles Gespräch führe, jemandem an der Kasse 50 Cent schenke weil ihm das Geld nicht reicht? Wenn ich offenen Herzens bin, Lächeln und Strahlen verschenke, weil mich das absolut nichts kostet? 

 

Hört auf, das "Böse" im Außen zu suchen. Es existiert vor allem IN euch. So abgedroschen das klingt. Die Welt formt sich nach unserer eigenen Wahrnehmung! Immer und zu jeder Zeit!

Natürlich ist dort draußen nicht alles gut und schön. Aber wenn ihr hinter allem Möglichen immer wieder eine Verschwörung oder böse Absicht erwartet, dann erreicht ihr nur zweierlei:

Ihr werdet nur noch Verschwörung und böse Absicht wahrnehmen.

Ihr tragt Verschwörung und böse Absicht in die Welt.

 

Bitte blickt in euch und sucht den Punkt, den Teil in eurem Inneren, der euch das Böse erwarten lässt.

Dieser Teil ist ganz real existent (im Gegensatz zu nach außen projizierten Spiegeln).

Und dann haltet diesen Teil  - haltet ihn in euren Armen und kümmert euch.

Dieser Teil braucht euch mehr, als ihr ahnt. 

Seid bitte für euch selber da.

Und auch für eure Mitmenschen.

Ihr verpasst so viel Gutes, wenn ihr euch auf die Trennung zwischen den Menschen fixiert.

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