Diese Welt ist die beste, die du kriegen kannst

Bastel dir deine eigene Welt

 

Nach diesem Jahr und vor allem den Ereignissen der letzten Wochen muss es für viele Menschen provokativ klingen, eine solche Aussage zu tätigen. 

 

Doch ich möchte dazu aufrufen, hinter die oberflächlichen Gedankenkonstrukte aus Angst, Panik und Wahn zu blicken. 

 

Wer bist du?

Was willst du?

Und warum?

 


Die Sache mit der Wahrnehmung

Die Welt ist immer genau so, wie wir sie sehen wollen und können. Die genaueren Hintergründe, warum das so ist, werde ich in einem anderen Zusammenhang erläutern. Nur so viel, um zu verstehen, worauf ich hinaus will:

 

Unser Gehirn besitzt gewisse Filter, die verhindern, dass wir mit zu vielen Reizen konfrontiert werden. Daraus folgt, dass wir nur mehr das wahrnehmen, was in unser (beschränktes) Weltbild passt. Zudem beurteilen wir die Dinge nach unseren Erfahrungen und unserem Weltbild.

 

Kurz gesagt: Wenn ein Mensch dir auf der Straße entgegen kommt und lächelt, hast du vielfältige Möglichkeiten, es zu interpretieren.

 

Person 1: Oh wie freundlich, sicher hat dieser Mann gerade etwas schönes erlebt.

Person 2: Dieser Mann lächelt mich an, der wird doch nicht an mir interessiert sein?

Person 3: Der lächelt.. der führt doch etwas im Schilde. Er lenkt mich mit einem Lächeln ab und klaut mir die Handtasche.

 

...

Die Sache mit der eigenen Verantwortung

Tagtäglich konfrontieren wir uns mit Informationen, Daten, Fakten, Farben, Formen und noch vielem mehr. Dabei haben wir viel mehr Einfluss auf das, was wir uns zumuten, als wir denken.

 

Immer öfter höre ich die Menschen jammern, dass alle Menschen jammern. 

Hier finden wir wieder viele Parallelen zu dem, was im spirituellen Bereich "Gesetmäßigkeiten des Universums" genannt wird. (Man kann es jedoch schlicht und einfach auch einen Wahrnehmungsfilter nennen):

1. Alles was passiert, geschieht aufgrund von Ursache und Wirkung (Kausalität)

2. Wir ziehen das in unser Leben, was wir aussenden (Gesetz der Resonanz) 

3. Das Außen spiegelt, was in unserem Inneren passiert (Spiegelgesetz)

 

Aufgrund dessen, dass wir selbst jammern, erkennen wir in der Außenwelt viel öfter jammernde Menschen als glückliche Menschen.

 

Kurzum: 

Würden wir aktiv etwas tun, um unseren Wahrnehmungsfilter zu verändern, würde unsere Welt ganz anders aussehen.


Und nun?

Nun können wir uns fragen, wer wir sind, was wir wollen und warum.

 

Wollen wir Hass?

Wollen wir Terror?

Wollen wir eine Welt, in der die Menschen getrübten Blickes gen Boden starrend aneinander vorbeirennen? 

 

Warum erschaffen wir uns diese Welt dann? 

 

Nützt es uns, Angst zu haben?

Wenn das Schreckliche, das wir uns Tag um Tag ausmalen jemals eintreten sollte - hat es uns dann genützt, uns die Wochen davor gedanklich zusätzlich zur Hölle zu machen? 

 

 

Eine Auflösung auf diese Fragen gibt es nicht, sie liegt ganz bei dir selbst. Denk darüber nach.

 

 

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